Kiribati – ein Monat am anderen Ende der Welt

Gemeinsam mit Rebi durfte ich fast einen Monat lang das Leben auf Kiribati kennenlernen – bei Mike, einem ehemaligen Arbeitskollegen aus meiner Zeit als Gärtner.

Mike wanderte in seinen Zwanzigern nach Kiribati aus. Nach gerade einmal drei Tagen vor Ort entschied er sich, sein Leben in der Schweiz hinter sich zu lassen und hier einen neuen Weg einzuschlagen. Heute steckt er seine Energie in unzählige Projekte – von Bars und Restaurants über einen eigenen Einkaufsladen bis hin zu seinem aktuellen Herzensprojekt: dem Anbau von Gurken mit Hilfe von Hydrokultur.

Unter Bedingungen, die für uns kaum vorstellbar sind – rund 28 Grad, Tag ein Tag aus, tropischer Feuchtigkeit und nur wenig landwirtschaftlich nutzbare Fläche – versucht er, den Menschen vor Ort neue Möglichkeiten für den Gemüseanbau zu zeigen.

Doch vor allem ist Mike ein Geschichtenerzähler. Und davon hat er mehr als genug.

Während unseres Aufenthalts durften wir nicht nur sein Zuhause teilen, sondern auch tief in die Kultur, Bräuche und den Alltag von Kiribati eintauchen. Ein Monat voller Begegnungen, Geschichten und Eindrücke, die uns noch lange begleiten werden.